Mutant: Jahr Null – Ein Post-Apokalypse Pen & Paper

Das ist Mutant: Jahr Null

Wir schreiben das Jahr Null… ehm, ja! Richtig gehört! Jahr Null. Denn die Welt, wie wir sie kennen, ist eine einzige Ruine. Die menschliche Zivilisation, wie wir sie einst geführt haben, ist nicht mehr.

Ein Krieg, zwischen Megakonzernen entfacht, sorgte dafür, dass nahezu die gesamte Weltbevölkerung ausgelöscht wurde und die Umwelt für immer verändert wurde. So ist der Großteil des Globus eine absolute Ruine und die Natur besteht bloß noch aus Fäulnis, mutierten Kreaturen und Gefahren, die jeden Schritt außerhalb eurer sicheren Arche, zur tödlichen Gefahr machen.

Doch, wo wir gerade dabei sind, wer seid ihr überhaupt? Ihr seid Überlebende. Mutanten. Mutanten, die durch den Vorfall völlig verändert wurden und vor allem instabil sind. 4-Arme? Feuerspeien? Telekinetische Fähigkeiten? Alles kein Problem in der harschen Welt von Mutant!

Ihr habt Zuflucht in der sogenannten “Arche” gefunden, eurem Heim innerhalb der Zonen. Um es genauer zu sagen, erinnert ihr euch gar nicht an eine Zeit, vor der Arche, geschweige denn, an eine Zeit vor der Apokalypse. Dementsprechend sind euch z.B. die Alltagsgegenstände der Vorzeit völlig fremd. Ein Radio? Was ist das denn? Smartphone? Nie gehört! Diese Dinge werden fortan von euch als “Artefakte” bezeichnet und sind in der Arche eine Menge Fraß wert.

Und da wir gerade bei Fraß und Arche wären… ihr teilt euch euer trautes Heim mit ungefähr 200 weiteren Mutanten und wie es nicht anders sein kann, herrscht eine strikte Rangordnung innerhalb der Arche. Ohne Führung wäre euer Volk in dieser unerbittlichen Welt aufgeschmissen. Wo Fraß und Trank rar ist und wo die Welt selbst euch zum Feind geworden ist, ist es nur mit vereinten Kräften möglich, zu überleben. In den meisten Fällen bedeutet das, dass ihr euch auf den Weg macht und die Drecksarbeit für eure Bosse (die sog. Anführer der Arche) erledigt. Und ich meine Drecksarbeit.

Neben den Bossen, gibt es allerdings noch eine letzte Persönlichkeit, die erwähnt werden muss, bevor ihr euch aufmacht in die Zone und Abenteuer erlebt: Der Älteste. Ohne ihn, gäbe es die Arche nicht und er ist derjenige, der euch großgezogen hat. Er war es, der euch zeigte, wie man in der unerbittlichen Wildnis überlebt und er war es, der euch zuhörte, wenn ihr Sorgen hattet. Für viele von euch, wie ein Vater.

Doch diese Zeiten sind vorbei, denn er ist sterbenskrank und alt und faselt nur noch wirres Zeug, stets umringt von seinen Chronisten, die das Wissen des Volkes bewahren, wo er es nicht mehr kann.

Ohne die Führung eures Ältesten entscheidet ihr nun, welchen Weg ihr gehen werdet und was es heißt, ein Mutant zu sein. Welchen Pfad werdet ihr einschlagen? Werdet ihr die Zukunft oder der Untergang für euer Volk sein? Wer, entscheidet ihr euch, zu sein?

So spiel man Mutant: Jahr Null

Mutant: Jahr Null ist, durch die für Free League typische und für Mutant erfundene, Year Zero Engine, absolut einsteigerfreundlich. Ihr würfelt simpel auf einen Pool aus 6er-Würfeln, die sich aus Attributs- und Fertigkeitspunkten zusammensetzen.

Auch die Welt und die Prämisse, dass ihr, als Mutanten, nicht die geringste Ahnung habt, was vor der Arche und in grauer Vorzeit gewesen ist, lässt die Spieler*innen super einfach einsteigen und direkt losspielen. Aus diesem Grund ist absolut kein Vorwissen nötig, um Mutant: Jahr Null zu spielen.

Ihr wählt aus einer handvoll Rollen, die alle Mad-Max meets The Walking Dead-Vibes versprühen, vom Schrauber über den Boss bis hin zum hiesigen Hehler, könnt ihr euch genau den richtigen Mutanten zum Überleben im Freien aussuchen.

Dann werden die Mutationen ausgewürfelt. Auch hier gibt es dutzende verschiedene Möglichkeiten der wortwörtlichen Entwicklung eures Charakters. Von psychischen Kräften, über Insektenflügeln bis hin zur tiermenschlichen Wandlung ist alles dabei. Durch die zufällige Vergabe der Mutationen ist das Erstellen der Charaktere besonders dynamisch.

Besonderes Plus erhält Mutant: Jahr Null vom pen-and-paper.info Team für seine schier unendlichen Möglichkeiten des Storytellings. Alleine mit dem Grundregelwerk ist es möglich eine Kampagne nach der anderen zu spielen, ohne das einem die kreativen Felder aus gehen. Besonderer Daumen nach oben!

Das Einzige kleine “Manko” erhält Mutant von uns eben für seine Fülle. Mutant ist sichtlich darauf ausgelegt, dass man es als Kampagne spielt und setzt weniger auf kurzweilige Scharmützel in Form von One- oder Multishots in Länge von 1 bis 3 Abenden. Es entfaltet erst seine volle Stärke, wenn man es in Kampagnen-Form bespielt. Dann hat man allerdings ein verdammt witziges und spaßiges System zur Hand, mit dem man absolut nichts falsch machen kann.

Wichtige Links

Kurzinformationen:

Post-Apokalypse
Genre

Simpel
Schwierigkeit

Free League
Verlag (Original)

Uhrwerk Verlag
Verlag (DE)

1984
Release (Orig.)

2018
Release (Neu)

1
akt. Version

40 €
~ Kosten

Skandinavien
Spielwelt

W6
Würfel

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18

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